| Forschungspreis der Steiermark für Simulation und Modellierung | | Drucken | |
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Leobener Professor und Forscher der FH Joanneum
erhielten Forschungspreis des Landes Steiermark für Simulation und
Modellierung. Univ.Prof. Dr. Robert Danzer und Dr. Markus Langauer erhielten gestern den neu geschaffenen Forschungspreis des Landes Steiermark für Simulation und Modellierung in der Kategorie 2 “Wirtschaftliche Anwendungen”. Sowohl in den mathematischen, ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fachdisziplinen spielen mathematische Simulation und Modellierung eine zunehmend starke Rolle. Voraussetzung für die Zuerkennung ist die Überführung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in wirtschaftliche Anwendungen. Neu geschaffener Forschungspreis Die Steiermark verfügt im breiten Gebiet der Simulation und Modellierung über ein großes Zukunftspotenzial. Simulation und Modellierung eröffnen Wissenschaft und Wirtschaft neue Möglichkeiten und stellen wesentliche Zukunftswerkzeuge dar. Danzer erhielt den Preis gemeinsam mit Dr. Markus Langauer von der FH Joanneum in der Kategorie „Wirtschaftliche Anwendungen“. Siegerprojekt Metallische Halbzeuge in Drahtform werden sehr häufig durch Walzen hergestellt. Um die Metalle verformbar zu machen, werden sie auf sehr hohe Temperaturen (bis zu 1100°C) erwärmt. Wegen der beim Walzen auftretenden extremen Beanspruchungen (Temperatur, Druck, Reibung, Verschleiß) geraten die herkömmlichen Werkzeuge (Walzringe) aus Hartmetall an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. In den eingereichten Arbeiten wurden daher Werkzeuge aus Keramik auf Ihre Eignung für Walzringe untersucht. Mit Hilfe moderner Modellierungsverfahren wurden die Beanspruchungen in den keramischen Walzringen ermittelt und das Verhalten von Rissen (Entstehung, Wachstum, Form) beschrieben. Dabei wurden die Vorhersagen der Modellierung bestätigt und die Bedingungen für den erfolgreichen Einsatz von Keramik im Walzwerk klar erkannt. Keramische Führungsrollen werden dort seit kurzem routinemäßig bei der Herstellung hochfester Drähte eingesetzt. Ein erfreulicher Nebenaspekt ist das verhältnismäßig geringe Gewicht der Keramik. Sie wiegt nur etwa ein Fünftel des früher verwendeten Hartmetalls. Dadurch wird die Arbeit bei jedem Werkzeugwechsel ganz wesentlich erleichtert.
Preisträger |
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| Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 18 November 2008 ) |
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