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Freitag, 18 Mai 2012
 
 
Wer besser kommuniziert ist erfolgreicher?! | Drucken |  E-Mail

life-science: In Ihren Trainings und Seminaren begleiten Sie Menschen dabei, dass sie ihre Persönlichkeit weiter entwickeln. Sie beschreiben Ihre Tätigkeit mit: „Ich begleite Menschen auf ihrem Weg zum Erfolg“. Was ist für Sie Erfolg?

René Otto Knor: Erfolg heißt für mich persönlicher Lebenserfolg und setzt sich aus privater Lebensqualität und beruflicher Zufriedenheit zusammen. Es umfasst ganzheitlich die materiellen und immateriellen Werte jedes Einzelnen, die unmittelbar in Beziehung zueinander stehen.

life-science: Eine Ihrer Erfolgsformeln lautet: „Wer besser kommuniziert, ist beruflich erfolgreicher – diese Formel ist heute gültiger denn je zuvor.“ Möchten Sie damit sagen, der Inhalt ist weniger wichtig?

René Otto Knor: Nein ganz im Gegenteil. Durch die große Menge an Wissen und Information, die heute verfügbar ist, wird es umso wichtiger, die Inhalte präzise und wirksam weiterzugeben. Die Kommunikation ist wie ein Transportmittel. Wenn ich mein fachliches Wissen nicht so transportieren kann, dass mein Gesprächspartner die Inhalte schnell und leicht erfasst, bleibt der Wert, sprich das Wissen unerschöpft. Das verringert nicht das Wissen und den Inhalt per se, aber ich werde mitunter miss- oder gar nicht verstanden. Erfolgreiche Kommunikation schafft Verbindung zum Anderen indem ich in das Weltbild meines vis á vis eintauchen kann und es selbst in der Hand habe, ob meine Botschaften in der gewünschten Form ankommen. Unter erfolgreicher Kommunikation verstehe ich die Bereitschaft, meine Sprache flexibel an meine Gesprächspartner anzupassen. Dadurch entstehen im wahrsten Sinne des Wortes mehr Verständnis und die Basis für konstruktive und lösungsorientierte Wege. Das bedeutet, um erfolgreich zu kommunizieren muss man u.U. sein Verhalten verändern.

life-science: Kann sich ein Mensch im Verlaufe seines Lebens verändern? Was kann man im Rahmen persönlicher Entwicklung hinzulernen und was geht einfach nicht?

René Otto Knor: Wie weit sich ein Mensch verändern kann, hängt in erster Linie davon ab, ob er sich verändern möchte. NLP geht von der Grundannahme aus, dass jeder Mensch die Ressourcen und das Potential in sich trägt, um sein Leben zu gestalten. Veränderungen machen dann Sinn, wenn bisher Verhaltensmuster nicht mehr zum gewünschten Ziel führen. Konkret geht es in der Persönlichkeitsentwicklung um das Bewusst machen eigener Überzeugungen, Glaubenssätze und Werte. Bin ich mir dieser bewusst, kann ich ganz klare Optimierungen erkennen und bin damit in der Lage Altes hinter mir zu lassen und Neues zu beginnen. Als Kinder lernen wir auch täglich Neues dazu.

life-science: Wann und woran erkennt der einzelne für sich, so jetzt bin ich an einem Punkt angelangt an dem ich mit Persönlichkeitstraining mehr aus mir machen kann. Welche Anlässe gibt es, um an sich selbst weiter zu arbeiten.

René Otto Knor: Dem Zeitpunkt für die Bereitschaft von Persönlichkeitstrainings geht oft ein Wunsch voran, gewisse Situationen in Zukunft anders zu meistern. Die Motivation dazu ist unterschiedlich, von privat unzufriedenen Beziehungen, mittelmäßigem Erfolg im Beruf, Orientierungslosigkeit, aber auch konkrete Unsicherheiten wie zum Beispiel vor Bewerbungsgesprächen, Prüfungen oder Präsentationen. Auf den Punkt gebracht, immer dann, wenn Menschen bestimmte Situationen mit einem negativen Gefühl als Déjà-vu erleben. In unserem Persönlichkeitstrainings unterstützen wir Menschen dabei emotionale und mentale Stabilität zu erlangen.

life-science: Abschließend ein Ausblick in die Zukunft. Wenn Sie Ihre Vision beschreiben, sprechen Sie von einer tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Veränderung. Was meinen Sie mit einer „adaptierten Form des Kapitalismus?“

René Otto Knor: Das Problem des derzeitigen Kapitalismus ist, dass das Leistungsprinzip „zur Sache“ geworden ist, aber nicht mehr Mittel zum Zweck. Das heißt, wenn es überproportional nur noch darum geht, z.B. das höchste Gebäude zu bauen oder in der Wirtschaft ausschließlich Gewinne zu maximieren, dann geht es nur um den Wettkampf und das „Wofür“ geht verloren. Somit wird der „schneller, höher, weiter“ Gedanke (Leistungsprinzip) in eine kontraproduktive Richtung gelenkt. Es wird zur Sache und nicht mehr Mittel zum Zweck. Meine Vision ist ein leistungsorientiertes altruistisches Modell. Wenn die Menschheit den Zugang zum ökologisch und systemorientierten Denken und Handeln findet und lebt, werden angemessene Inhalte entstehen und durch das Mittel „Leistungsprinzip“ verwirklicht.

life-science: Vielen Dank für das Gespräch!

Kontakt:
Mag. (FH) Alexandra Forchtner
NLP Akademie
Grünangergasse 3-5/12,  A-1010 Wien
Tel.: +43 (1) 368 45 78
E: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
www.nlpakademie.at

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