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Samstag, 04 Februar 2012
 
 
Deutscher Forschungspreis für Leobener Wissenschaftler | Drucken |  E-Mail
ImageDer mit 50.000 € dotierte deutsche „Kaiserpfalz-Preis der Metallurgie“ geht heuer erstmals an ein Team österreichischer Forscher. Für das Projekt „Effizientes Recycling von Reststoffen der metallerzeugenden Industrie – Der Weg zum Zero-Waste-Verfahren“ wurde diese Auszeichnung der Nichteisenmetallurgie der Montanuniversität Leoben zuerkannt.

„Kaiserpfalz-Preis“

Aus der traditionsreichen Berg- und Hüttentechnik zur Metallgewinnung aus Erzen hat sich die moderne Nichteisenmetallurgie entwickelt. Der reine Verbrauch von Rohstoffen wurde dabei vielfältig mit dem Know-how von Kreislauf-Verfahren/Prozesstechnologien durch das Recycling von Sekundärstoffen abgelöst. Umweltschutz und Energieeffizienz erlangen dabei entscheidende Bedeutung. Die mannigfaltigen Produkte der Nichteisenmetallurgie sind heute ein bestimmender Faktor für die Erzeugung von Produkten des modernen, täglichen Lebens. Um diese Standards weiter zu entwickeln, wurde der „Kaiserpfalz-Preis der Metallurgie“, welcher unter der Schirmherrschaft der deutschen „Wirtschaftsvereinigung Metalle“ (WVM) und der „Gesellschaft für Bergbau, Metallurgie, Rohstoff- und Umwelttechnik“ (GDMB) steht, ins Leben gerufen.

Team
Das prämierte Forschungsvorhaben wird am Institut für Nichteisenmetallurgie der Montanuniversität Leoben unter der Leitung von Univ.-Prof. Helmut Antrekowitsch abgewickelt. Projektleiter ist Dr. Jürgen Antrekowitsch, der mit seinem Team, Dipl.-Ing. Stefan Steinlechner und Dipl.-Ing. Holger Schnideritsch , am ehrgeizigen Ziel eines „Zero-waste-Verfahrens“ arbeitet.

Zero Waste
Ziel des Projektes der Leobener Forschergruppe ist es, das Potenzial für eine bestimmte Reststoffgruppe für ein simultanes Recycling mehrerer enthaltener Wertstoffe zu untersuchen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. „Besonders im Bereich der zinkhaltigen Rückstände der Stahl-, Kupfer-, Blei- und Gießereiindustrie bieten sich neben der zentralen Wertkomponente Zink, noch Eisen, Kupfer bzw. Blei und Zinn als sinnvoll zur Rückgewinnung an“ erläutert Projektleiter Jürgen Antrekowitsch die Schwerpunkte des Forschungsvorhabens. „Durch die Entwicklung effizienter Aufarbeitungsprozesse bis hin zu einem „Zero-waste-Verfahren“ wird versucht, den Anforderungen der heutigen Gesellschaft nach höheren Recyclingquoten, Ressourcenschonung sowie Energieeinsparung, Vermeidung von Deponien und vor allem CO2-Minimierung gerecht zu werden“ so Antrekowitsch abschließend.

Weitere Informationen:

Nichteisenmetallurgie
Tel.: + 43 3842 402 – 5201 (5203)
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 19 März 2010 )
 
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