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Freitag, 18 Mai 2012
 
 
Sandoz als Landessieger Tirol ausgezeichnet | Drucken |  E-Mail

ImageHohe Auszeichnung für die Sandoz GmbH!
Der österreichische Arzneimittelhersteller wurde am 11. März offiziell zum Landessieger Tirol der Initiative "Arbeitsplätze durch Innovation" gekürt.

Damit ehren die Arbeiterkammer (AK) und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) vorbildliche österreichische Unternehmen, die mit ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeit einen wesentlichen Beitrag zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen leisten. Die Urkunde wurde von Tirols AK-Präsident Erwin Zangerl und dem Strategie-Direktor der FFG, Michael Binder, im Rahmen eines Festaktes in Kundl übergeben.

Forschung auf internationalem Spitzenniveau
"Mit dieser Initiative machen wir deutlich, wie Forschung und Innovation zu wirtschaftlichem Erfolg und einem Zuwachs an Beschäftigung führt. Am Beispiel erfolgreicher Unternehmen wie der Sandoz GmbH wird so auch die Bedeutung der direkten Forschungsförderung sichtbar", so Michael Binder anlässlich der Auszeichnung. Sandoz betreibe Forschung auf internationalem Spitzenniveau, was sich auch nachhaltig im Ausbau von Arbeitsplätzen niederschlage. AK-Präsident Präsident Zangerl: "Gerade Sandoz beweist, dass Innovationskraft ein wesentlicher Standortfaktor geworden ist. Hochqualifizierte und -motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dazu ein weitsichtiges Management, haben die Basis für diesen weltweit erfolgreichen Industriebetrieb gelegt." Und für Landesrat Bernhard Tilg ist Sandoz ein "ein Paradebeispiel dafür, wie ein Gesamtsystem von der Forschung bis zur erfolgreichen Vermarktung funktionieren kann".

Innovation als Grundlage für wirtschaftliches Wachstum
Ernst Meijnders, CEO Sandoz GmbH, nahm die Auszeichnung entgegen. Diese sei nicht nur Bestätigung der bisherigen Arbeit, sondern auch ein Ansporn, den erfolgreichen Weg konsequent fortzusetzen: "Wir werden auch weiterhin kräftig in Forschung und Entwicklung investieren – gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Denn Innovation bildet die Grundlage für wirtschaftliches Wachstum und damit auch für die Schaffung neuer Arbeitsplätze." Beweis: Seit dem Jahr 2000 ist Sandoz in Österreich um rund 100 Mitarbeiter jährlich gewachsen. Die Innovationskraft der Unternehmen sei wesentlich für einen zukunftssicheren Standort, betonte Meijnders, doch dafür brauche es auch eine maßgeschneiderte Unterstützung der öffentlichen Hand: "Eine besondere Rolle spielt die indirekte steuerliche Forschungsförderung. Hier schließen wir uns den Forderungen der Industriellenvereinigung an, die Forschungsprämien von derzeit 8 % auf 12 % zu erhöhen, das würde unseren Forschungsstandort deutlich aufwerten."

600 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung
Insgesamt beschäftigt die Sandoz GmbH in Österreich 2.866 Mitarbeiter, mehr als 600 davon sind in Forschung und Entwicklung beschäftigt. Sie entwickeln qualitativ hochwertige Arzneimittel mit neuen, verbesserten Darreichungsformen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Entwicklung schwierig herzustellender Produkte. Diese Ausrichtung gipfelt in den so genannten Biosimilars, das sind die Nachfolgeprodukte von komplexen, biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln und ein Wachstumsmarkt im Gesundheitswesen. Sandoz besitzt als einziges Unternehmen weltweit Zulassungen für drei Biosimilars – zwei davon werden an den österreichischen Standorten in Kundl und Schaftenau hergestellt.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 08 April 2010 )
 
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