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Freitag, 18 Mai 2012
 
 
Alzheimer als bedeutender Forschungsbereich bei Pfizer | Drucken |  E-Mail
Image Gestern war Welt-Alzheimertag, ein Tag, an dem weltweit auf die Krankheit aufmerksam gemacht werden soll. In Österreich leiden etwa 70.000 Personen an Morbus Alzheimer. Demographischen Entwicklungen zufolge wird diese Zahl bis 2050 vermutlich auf mehr als 170.000 ansteigen. Pfizer spielt eine tragende Rolle in der Erforschung von Medikamenten zur Behandlung von Alzheimer.

Alzheimer auf dem Weg zur Volkskrankheit
In Österreich leiden etwa 70.000 Personen an Morbus Alzheimer. Demographischen Entwicklungen zufolge wird diese Zahl bis 2050 vermutlich auf mehr als 170.000 ansteigen. Alzheimer droht durch die steigende Lebenserwartung auch in Österreich zur Volkskrankheit zu werden, denn mit zunehmendem Alter steigt auch das Risiko, an Demenz zu erkranken. Bereits heute leiden rund fünf Prozent der über 65-Jährigen an der Alzheimer-Krankheit.

Symptome und Signale
Die Alzheimer-Krankheit greift die Hirnzellen an. Die Hirnfunktion wird dadurch beeinträchtigt. Vergesslichkeit ist nur eines der Signale einer beginnenden Alzheimer-Erkrankung. Doch nicht jedes Vergessen ist ein Anzeichen für Alzheimer. Vergesslichkeit kann viele, auch harmlose Ursachen haben. Weitere Frühwarnzeichen sind Orientierungsprobleme oder Sprach- und Verständnisprobleme. Frühere Hobbys verlieren an Bedeutung und Betroffene sind oftmals antriebslos und meiden den Umgang mit Anderen. Sie verhalten sich auch gegenüber der Familie und Bekannten misstrauisch und launisch.
Leider verhindert die Angst vor der Diagnose Alzheimer häufig eine ärztliche Früherkennung. Diese ist aber sehr wichtig, da die Krankheit zwar noch nicht geheilt werden kann, moderne Medikamente aber die Lebensqualität der Kranken deutlich verbessern können. Sie erhalten länger die geistigen Fähigkeiten und verzögern die Symptome. Eine Behandlung entlastet auch die Angehörigen, da Betroffene länger selbstständig bleiben.

Alzheimer – Eine progressive Erkrankung
Die Alzheimer-Erkrankung ist einer der intensivsten Forschungsbereiche der pharmazeutischen Industrie. „Die progressiv verlaufende Erkrankung, die zu einer dramatischen Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit führt, ist bereits jetzt eine der größten Herausforderungen für die Gesundheitssysteme“ sagt Dr. Sylvia Nanz, Medical Director bei Pfizer Austria.

Alzheimer-Erkrankte haben zunächst deutliche Erinnerungs- und Gedächtnisprobleme. Später verlieren sie die räumliche und zeitliche Orientierung und die Fähigkeit, ihren Alltag selbständig zu bewältigen. Schließlich sind die Patienten bettlägerig und müssen rund um die Uhr betreut werden.

Therapeutisch ist es möglich, den Fortschritt der Krankheitssymptome zu verzögern. Eine ursächliche Behandlung, die den Krankheitsprozess stoppt, steht bisher nicht zur Verfügung.

Verschiedene Behandlungsansätze
Man weiß, dass sich bei Alzheimer-Patienten schädliche Auflagerungen, so genannte Amyloid-Plaques, in bestimmten Gehirnbereichen bilden, die zum Absterben von Nervenzellen führen. Zudem ändert ein Eiweißstoff, der in den Gehirnzellen eine Stützfunktion erfüllt, seine Struktur, wird unbrauchbar und bildet toxische Ablagerungen in den Zellen. Viele weitere Mechanismen - und auch mögliche Einflüsse von außen - werden derzeit diskutiert. „Der Krankheitsprozess ist äußerst komplex und beginnt – unmerklich - bereits Jahrzehnte, bevor Gedächtnisstörungen erkennbar werden. Derzeit ist es jedoch noch nicht möglich, die Erkrankung vor dem Auftreten von Symptomen zu diagnostizieren“ so Nanz weiter.

Zahlreiche unterschiedliche Ansätze werden verfolgt; so könnte ein Abbau der Amyloid-Plaques mit Hilfe von Antikörpern sich möglicherweise als nutzbringend erweisen. Impfstoffe werden klinisch getestet. Man versucht, die Gedächtnisprozesse wieder zu stärken, indem verschiedene Botenstoffe (sog. Neurotransmitter) beeinflusst werden. Die Anregung des Wachstums und der Vernetzung von Nervenzellen könnte ebenfalls therapeutisch wirksam sein.

Damit sind nur einige der Strategien genannt, die untersucht werden; es wird jedoch noch einige Zeit vergehen, bis sich eine neue Therapie als ausreichend wirksam und sicher erweist. Parallel wird intensiv an der Etablierung von so genannten Biomarkern gearbeitet, die helfen sollen, die Krankheit bereits sehr früh zu erkennen, noch lange bevor Symptome auftreten.

Pfizer – Tragende Rolle in der Erforschung von Alzheimer
Forschende Pharmaunternehmen, wie Pfizer, arbeiten intensiv an neuen Ansätzen, um die Krankheit in Zukunft kontrollierbar oder sogar heilbar zu machen. Pfizer spielt weltweit eine führende Rolle in der Alzheimer-Forschung. Eine große Anzahl an Substanzen wird in zahlreichen Studien überprüft. Dabei werden Kooperationen mit akademischen Institutionen, aber auch mit anderen Unternehmen eingegangen.

Weitere Informationen zum Thema Alzheimer sowie Vorsorge- und Therapiemöglichkeiten finden Sie z.B. unter: www.pfizer.at/patienten/therapiegebiete

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 22 September 2010 )
 
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