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Der Alzheimer-Impfstoff mit der Bezeichnung Affitope AD01 von Affiris hat die Phase der klinischen Entwicklung erreicht. Alle regulatorischen und behördlichen Genehmigungen sind erteilt und das innovative Medikament wird jetzt erstmals am Menschen getestet. Das Unternehmen erreicht damit fristgerecht einen wichtigen Meilenstein der im April 2006 mit den Münchener MIG-Fonds vereinbarten EUR 8,5 Mio. Venture-Kapital-Finanzierung. Es sollen bis zu 24 Alzheimer-Patienten geimpft werden. Das Ziel dieser ersten Phase I Studie ist es, die Sicherheit und Verträglichkeit für den Menschen nachzuweisen. Die Studie wird am AKH Wien durchgeführt und soll innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden. Gelingt der Nachweis eines vorteilhaften Sicherheits- und Verträglichkeitsprofils, soll bereits nächstes Jahr die zweite Stufe der klinischen Entwicklung beginnen. Das Ziel dieser klinischen Erprobung wäre dann der Nachweis der Wirksamkeit, ein Ziel, das bis dato weltweit noch keines der bisherigen Therapiekonzepte erreicht hat.
Die Affiris GmbH mit Sitz in Wien, Österreich, gab heute den Beginn der
ersten klinischen Erprobung der Phase I mit ihrem ersten
Alzheimer-Impfstoff Affitope AD01, bekannt. Der Impfstoff wird am
Allgemeinen Krankenhaus (AKH) Wien bis zu 24 betroffenen Patienten mit
dem Krankheitsstadium "mild bis moderat" verabreicht. Die Patienten
werden über einen Zeitraum von drei Monaten viermal geimpft und in der
Folge wird die Sicherheit und Verträglichkeit des Impfstoffes 6 Monate
lang beurteilt. Ein engmaschig geknüpftes Betreuungsnetz mit höchsten
medizinischen Standards garantiert die optimale Behandlungssicherheit
für die Patienten.
Dr. Walter Schmidt, Geschäftsführer der Affiris GmbH, über den Eintritt
in die klinische Phase: "Wir freuen uns bei Affiris gleichermaßen für
Alzheimer-Patienten und unsere Investoren über diesen bisher
wichtigsten Schritt in unserer Unternehmensentwicklung. Wir sind
zuversichtlich, dass der Beginn unserer klinischen Versuche einen
bedeutenden neuen Weg zur Behandlung der Alzheimerschen Krankheit
aufzeigt, einer Erkrankung, für die es derzeit noch immer keine
ursächlich wirksame Therapie gibt. Vor dem Hintergrund der enormen
Anzahl von mehr als 12 Millionen Patienten weltweit existiert hier ein
besonders dringender Bedarf, den derzeit selbst die gesamte
"Big"-Pharmaindustrie nicht bedienen kann. So ist es natürlich auch für
unsere Investoren, die MIG-Fonds, erfreulich, dass wir diesen wichtigen
Meilenstein fristgerecht erreicht haben."
Die von Affiris entwickelte Alzheimer-Impfung basiert auf der
patentierten Affitope-Technologie, deren Wirkkonzept auf sogenannten
Mimotopen basiert und eine kostengünstige Herstellung maßgeschneiderter
Impfstoffe erlaubt. Das Besondere an der Affiris-Impfstrategie im Fall
von Alzheimer erläutert Dr. Schmidt: "Verursacht wird Alzheimer durch
das so genannte beta-Amyloid, einem ungewollt entstehenden Bruchstück
eines körpereigenen Eiweißstoffes, der auf der Oberfläche von
Gehirnzellen vorkommt und das wissenschaftliche Kürzel APP trägt. Eine
Impfung ist prinzipiell sehr schwierig, denn man muss sicherstellen,
dass das Immunsystem nur reagiert, wenn das beta-Amyloid als Bruchstück
bereits in die Gehirnflüssigkeit abgespalten ist und nicht vorher, wenn
es als gesunder Bestandteil im APP-Eiweiß von Gehirnzellen vorliegt.
Man möchte ja keine Immunantwort gegen die patienteneigenen
Gehirnzellen provozieren. Unser Ansatz erlaubt es, die Gehirnzellen zu
verschonen und nur das Krankheit verursachende beta-Amyloid zu
bekämpfen, unabhängig davon, ob es noch in gelöster Form in der
Gehirnflüssigkeit schwimmt, oder bereits Ablagerungen, die sogenannten
Plaques, gebildet hat."
Affiris ist ein Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von
Medikamenten für Krankheiten mit dringendem medizinischen Bedarf
spezialisiert hat, die auch ein attraktives Marktpotenzial bieten. Dazu
zählt mit prognostizierten 22 Mio. Patienten im Jahr 2025 und dem
Fehlen einer wirksamen Therapie auch Alzheimer. Als zweite wichtige
Krankheit hat sich Affiris die Gefäßverkalkung, Atherosklerose
vorgenommen. Auch hier wird ein maßgeschneiderter Impfstoff entwickelt,
der sich derzeit noch in der präklinischen Entwicklung befindet.
Darüber hinaus ist die Entwicklungs-Pipeline bereits prall gefüllt und
das Geschäftsmodell von Affiris sieht vor, alle zwei Jahre ein neues
Produkt in die klinische Erprobung zu bringen.
Über AFFiRiS GmbH: AFFiRiS GmbH entwickelt Impfstoffe auf Peptidbasis gegen Alzheimer,
Atherosklerose und andere schwere Krankheiten. Das Unternehmen hat
seine Plattform-Technologien etabliert und die dazugehörigen
Patentfamilien angemeldet. Erste Patente sind bereits erteilt. 30 hoch
qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind auf 600qm
angemieteter Laborfläche am Campus Vienna Biocenter tätig
(www.affiris.com).
Über die MIG-Fonds:
Die MIG Verwaltungs AG setzt mit ihrer Beteiligung an der Affiris GmbH
ein bewährtes Konzept fort: Erst nach eingehender Prüfung ihrer
Zukunftsfähigkeit wird in ausgewählte Firmen in Deutschland und
Österreich investiert. Ihre innovativen, viel versprechenden Produkte
zeichnen die Anlageobjekte dabei ebenso aus, wie die unternehmerische
Leistung ihres Managements. Unterstützt wird die MIG Verwaltungs AG von
der Alfred Wieder AG. Der Spezialist für Venture Capital ist mit dem
Vertrieb der Fondsanteile betraut und daher erster Ansprechpartner für
interessierte Anleger.
Kontakt Affiris GmbH:
Dr. Walter Schmidt
Campus Vienna Biocenter 2
A-1030 Wien
T +43 (0)1 / 798 1575 10
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