Eine kürzlich in der Fachzeitschrift „Journal of Natural Products“ online vorab veröffentlichte Studie berichtet erstmals über das Vorkommen von Progesteron und verwandten Substanzen in zwei höheren Pflanzen, dem Walnussbaum und dem Adonisröschen. Die Untersuchung unter der Mitarbeit von Dr. Bernhard Glodny von der Universitätsklinik für Radiologie (Leitung Univ.-Prof. Werner Jaschke) der Medizinischen Universität Innsbruck findet internationale Beachtung.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 26 Februar 2010 )
Um halb sieben in der Früh herrscht auf den Straßen Bluefields schon reges Treiben: Fischer versuchen ihren Fang zu verkaufen, das gelieferte Obst und Gemüse wird aufgeschlichtet und vereinzelt sieht man an einer Ecke eine einsame Gestalt, die wohl einen Schlafplatz gesucht hat. Ich bin auf dem Weg in die Arbeit und betrete nach 20 Minuten Fußmarsch das Areal des Regionalspitals Ernesto Sequeira Blanco, dem einzigen Krankenhaus in der autonomen Atlantikregion Süd an der Küste. Ich öffne das Schloss der Abteilung für Physiotherapie, wo ich mittlerweile seit eineinhalb Jahren ein und aus gehe. Nach und nach kommen die anderen PhysiotherapeutInnen, ein neuer Arbeitstag beginnt.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 05 Februar 2010 )
Gegensätze prägen nicht nur meine Arbeit in Kenia, sondern auch mein Leben in Nairobi: Während es eine großen Auswahl an Bars und internationalen Restaurants gibt, hungert jeden Tag über die Hälfte der rund drei Millionen Einwohner in den Slums. Jene, die etwas besitzen, beschützen ihr Hab und Gut mit hohen Zäunen und bewaffneten Sicherheitsmännern. Aufgrund dieser sozialen Kluft ist die Kriminalitätsrate hoch - genauso aber auch die Hilfsbereitschaft. Der für mich bewegendste Kontrast besteht jedoch zwischen den harten Lebensbedingungen der Leute und ihrer Gabe, jeden Tag zu lachen.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 05 Februar 2010 )
Ölquellen und die Tiefen der Erdkruste sind wohl der Ursprung hitzeliebender Bakterien im arktischen Meeressediment. Zu diesem Ergebnis hat ein vom Wissenschaftsfonds FWF unterstütztes Projekt beigetragen, in dessen Mittelpunkt molekularbiologische Methoden zur Untersuchung solcher "fehlplatzierten" Bakterien stehen. Die Möglichkeit, dass auch molekularbiologische Methoden Hinweise auf Erdölvorkommen liefern können, gibt dem Projekt eine spannende wirtschaftliche Facette.
Univ-Prof.in Dr.in Monika Ritsch-Marte, Direktorin der Sektion für Biomedizinische Physik der Medizinischen Universität Innsbruck, erhält für ihr Forschungsprojekt im Bereich der Holografischen Mikroskopie einen der hoch dotierten "Advanced Grants" des Europäischen Forschungsrats (ERC).
Damit ist die biomedizinische Physikerin eine der wenigen Wissenschafterinnen in Österreich, die diese prestigeträchtige Auszeichnung bekommt. Der Advanced Grant war 2009 zum zweiten Mal ausgeschrieben.
Neuronale Reaktionen auf optische Sinneseindrücke sind komplexer als bisher angenommen. Nervenimpulse, die in Reaktion auf einen optischen Reiz entstehen, bilden raum-zeitliche Muster, die auch Informationen über einen unmittelbar vorangegangenen Sinneseindruck beinhalten. Diese sehr frühzeitige Entstehung von "Erinnerung" überrascht die Fachwelt, da Dogmen über die Verarbeitung von Sinnesreizen nun modifiziert werden müssen. Die jetzt in PLoS Biology publizierte Arbeit wurde vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützt und stellt einen ersten experimentellen Nachweis für die Fähigkeit unseres Gehirns dar, zeitlich aufeinanderfolgende Sinneseindrücke gemeinsam in raum-zeitlichen Mustern von Nervenreizen zu "verpacken".
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 23 Dezember 2009 )
Erstmals wird die Fähigkeit von Sojapflanzen, Stickstoff aus der Luft aufzunehmen, in Trockengebieten Ostösterreichs exakt bestimmt. Hauptziel des vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützten Projektes ist es, Methoden zur Bestimmung der Stickstofffixierleistung und deren Anwendbarkeit bei Trockenstress zu vergleichen. Besonders interessant sind diese Methoden für den biologischen Landbau, in dem Soja eine zunehmend wichtigere Rolle spielt.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 21 Dezember 2009 )
In der Claudiana in der Innsbrucker Altstadt wurden am 16. Dezember die diesjährigen Preise der sanofi aventis Stiftung an drei NachwuchsforscherInnen der Medizinischen Universität Innsbruck vergeben.
Seit 1964 stellt die Sanofi Aventis Stiftung den Medizinischen Universitäten in Innsbruck, Graz und Wien jährlich eine bedeutende Summe für hervorragende Forschungsarbeiten von Nachwuchswissenschaftern zur Verfügung.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 18 Dezember 2009 )