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Senat, Rektorat und Betriebsrat der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) sprechen sich klar für die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Stammuniversität aus. In einer gemeinsamen Sitzung wurde jetzt beschlossen eine Arbeitsgruppe einzurichten, um die Vor- und Nachteile sowie die Folgekosten einer Fusion zu ermitteln. Die Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Rektorats, des Senats und der Betriebsräte wird sich auch mit Modellen einer Intensivierung der Zusammenarbeit der beiden Universitäten beschäftigen.
„Die Angehörigen der Medizinischen Universität Innsbruck haben sich 2002 mehrheitlich gegen die Trennung der Medizinischen Fakultät von der gemeinsamen Universität ausgesprochen. Wir haben vor zusätzlichen Kosten und Nachteilen für beide Teile gewarnt“, erinnern die Betriebsratsvorsitzenden Monika Viehweider und Martin Tiefenthaler.Es ist zu klären, ob die von der Politik geforderte Fusion die erwünschten Einsparungen und wissenschaftlichen Synergien erbringen würde. Auf der Basis der Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe soll ein breiter Meinungsbildungsprozess in der Medizinischen Universität im ersten Quartal 2012 stattfinden.
Eine Reihe von offenen Fragen, wie der Klinische Mehraufwand (KMA) und der Zusammenarbeitsvertrag mit der TILAK, würden jedoch durch eine Fusion der beiden Universitäten nicht gelöst. Der KMA kann nur in Verhandlung von Land und Bund geregelt werden. Ohne die Regelung dieser entscheidenden Finanzierungsfrage fehlt die Basis für eine zügige Verhandlung des Zusammenarbeitsvertrages mit der TILAK und für Kooperationen der Innsbrucker Universitäten.
Kontakt: Amelie Döbele Medizinische Universität Innsbruck Innrain 52, 6020 Innsbruck Tel. +43 512 9003 - 71800 Mobil. +43 676 8716 72080 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. November 2011 um 11:30 Uhr |

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