Braucht die Wissenschaft Preise? Drucken E-Mail

„Braucht die Wissenschaft Preise?“, fragte Genetik-Professor Markus Hengstschläger in seiner Festrede zur Verleihung der Wissenschaftspreise des Landes Niederösterreich vergangene Woche provokant – und beantwortete die Frage positiv.
Denn Preise wie die eben verliehenen holen die Personen, die hinter neuen Erkenntnissen stecken, vor den Vorhang und „bringen der Bevölkerung in Erinnerung, wie unverzichtbar Wissenschaft ist, um auf die Fragen und Herausforderungen der Zukunft mit Antworten reagieren zu können“, so Hengstschläger.


Die Wissenschaftspreise 2011 des Landes Niederösterreich wurden durch Landesrätin Dr. Petra Bohuslav im Rahmen eines Festaktes am 17. November in der Donau-Universität Krems an die PreisträgerInnen übergeben.

Niederösterreich hat sich in den vergangenen Jahren immer stärker zu einem Technologie- und Wissenschaftsstandort entwickelt, betonte Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav bei der feierlichen Preisverleihung im Audimax der Donau-Universität Krems. „Wissenschaft und Forschung sind unverzichtbar für Innovation und Weiterentwicklung. Gleichzeitig schafft Wissenschaft zahlreiche hochqualifizierte Arbeitsplätze in unserem Land. Wir werden das ´Wissenschaftsland Niederösterreich´ in den nächsten Jahren weiter ausbauen“, so Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.


Mit Würdigungspreisen für ihr Lebenswerk wurden 2011 Hofrätin Dr. Christa Farka, Archäologin, und o. Univ.-Prof. Dr. Karl Sigmund, Mathematiker, ausgezeichnet. Anerkennungspreise zur Förderung von Wissenschafterinnen und Wissenschaftern gingen in diesem Jahr an Mag. (FH) Mag. Dr. Josefine Kuhlmann, Priv.-Doz. Mag. Dr. Peter Balazs MSc, Mag. Dr. Simon Gröblacher und DI Dr. Thomas Müller.

 

Nähere Informationen und Fotos: http://www.donau-uni.ac.at/de/aktuell/news/archiv/17293/index.php

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 24. November 2011 um 13:39 Uhr