BIOS Science Austria - Gebündelte Forschungskompetenz Drucken E-Mail

Mit „BIOS Science Austria“ entsteht ein einzigartiger österreichischer Verbund, der nahezu 100 Prozent der agrarischen Forschung abdeckt. An diesem wichtigen strategischen Projekt nehmen mit der Universität für Bodenkultur Wien, der Veterinärmedizinischen Universität Wien, dem Lebensministerium und nahen Einrichtungen wie der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit und dem Umweltbundesamt vorrangige Institutionen der heimischen Life Science Szene teil.

Bei der Zielsetzung sind sich die Mitglieder von BIOS Science Austria einig: Es gilt, Ressourcen zu bündeln, Doppelgleisigkeiten bei Themen minimal zu halten, und die vorhandene Infrastruktur wie Versuchsanlagen, Glashäuser oder Geräte gemeinsam zu nutzen. Einigkeit besteht auch darin, dass es nicht primär darum geht Kosten zu sparen, sondern Mehrwert zu schaffen und mehr mit den eingesetzten Ressourcen zu erreichen. Letztlich geht es auch um den Stellenwert der österreichischen angewandten Lebenswissenschaften in der internationalen Forschungslandschaft: Die Expertisen werden gebündelt und haben gemeinsam bessere Chancen: so können etwa bei EU-Ausschreibungen Pakete geschnürt werden und der Verein BIOS Science Austria als ein österreichischer Partner auftreten.

 

Kooperation statt Konkurrenz

Die Bereitschaft der Mitglieder, den bestmöglichen Beitrag zur Kooperation zu leisten, ist groß. Der Verein bietet auf allen Ebenen den gemeinsamen Rahmen für die Vernetzung signifikanter Teile der österreichischen angewandten Life Sciences mit Fokus auf Agrarwissenschaft, Tiergesundheit und Umwelt. Das führt zu einer Stärkung in allen Bereichen, von der Grundlagenforschung über die anwendungsorientierte Forschung bis hin zur Umsetzung.