Aktion gegen Tropenkrankheiten Drucken E-Mail

1,4 Mrd. Behandlungen für neun bisher vernachlässigte tropische Krankheiten (NTDs), die wiederum für 90 % aller NTD-Erkrankungen weltweit verantwortlich sind – dies und die Bereitstellung von Millionenbeträgen für Forschung und Entwicklung ist der Beitrag der Pharmaindustrie im Kampf gegen Krankheiten, denen jährlich Millionen Menschen zum Opfer fallen. Die Pharmaindustrie sagt zusammen mit der WHO, Regierungen und internationalen Organisationen tropischen Krankheiten den Kampf an.



Mitgliedsunternehmen der IFPMA, der International Federation of Pharmaceutical Manufacturers & Associations mit Sitz in Genf, haben sich in der bisher größten weltweiten Aktion gegen NTDs mit Regierungen, der WHO, internationalen Gesundheitsorganisationen und der Linda & Bill Gates Stiftung zusammen geschlossen, um bis zum Jahr 2020 neun Tropenkrankheiten zu eliminieren oder zumindest unter Kontrolle zu bringen. Hierfür stellt die Pharmaindustrie 1,4 Mrd. Behandlungen pro Jahr gratis zur Verfügung, wie etwa Arzneimittel gegen Schlafkrankheit, Lepra, Wurmerkrankungen oder Elephantiasis.

 

Neben der Bereitstellung dieser großen Zahl an Behandlungen verpflichten sich die Pharmaunternehmen, ihre Investitionen im Bereich Forschung & Entwicklung zu erhöhen, um die neun NTDs, die jährlich Millionen Todesopfer fordern, besser bekämpfen zu können.

Die IFPMA hat eine Broschüre erstellt, in der diese Aktion sowie das Engagement der Pharmaindustrie ausführlich beschrieben werden. Die Broschüre steht auf der Webseite der Pharmig unter www.pharmig.at zum Download bereit.

 

 

Rückfragehinweis:
Pharmig – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Communication & PR, Mag. Barbara Grohs
Tel. 01/40 60 290-20
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Jänner 2012), die den Medikamenten-Markt zu fast 100 Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 10.000 Beschäftigte.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 11:21 Uhr