Sanochemia: Neue pharmazeutische Produktentwicklungen akquiriert Drucken E-Mail

Die börsennotierte Sanochemia Pharmazeutika AG (ISIN AT0000776307), ein Specialty-Pharmaunternehmen aus Österreich, konnte bereits in diesem Jahr drei neue pharmazeutische Entwicklungsprojekte aus dem Bereich Injectabilia, sterile Salben und Cremen, akquirieren.


Als besonders attraktiv schätzt Sanochemia die Produktentwicklung einer Wundsalbe zur Behandlung von diabetischen Geschwüren für die Firma Biotec Betaglucans, Norwegen, ein. Das patentierte Produkt befindet sich noch in klinischen Phasen, soll jedoch bereits 2013 gelauncht werden. Das Absatzpotential beziffert die Biotec Betaglucans mit ca. 2 Millionen Tuben pro Jahr. Über den Abschluss der zwei weiteren Projekte aus dem Pharmabereich wurde mit den Auftraggebern Stillschweigen vereinbart. Insgesamt werden die neuen Produkte schon kurzfristig mehrere hundertausend Euro zum Umsatz und zur besseren Auslastung von Sanochemias Produktionslinien beitragen.

Steigende Auslastung im Bereich der Auftragsentwicklung und -fertigung
Der Geschäftsbereich Produktion/Contract Manufacturing mit der Erbringung qualitativ hochwertiger Dienstleistungen für die Pharmaindustrie wächst zunehmend und ist bereits hoch positiv. Sanochemias langjährige Erfahrung in der Produktentwicklung, Galenik, Entwicklungsanalytik und Zulassung haben das Unternehmen in den letzten Jahren zu einem erfahrenen Full-Service-Anbieter werden lassen. Sanochemia, spezialisiert auf die Herstellung von flüssigen bis halbfesten Darreichungsformen, bedient  unter anderem Pharmaunternehmen wie Novartis/Sandoz oder Ratiopharm/Teva – mit steigendem Erfolg. Durch die verstärkten Aktivitäten im Bereich Contract Manufacturing will Sanochemia einerseits ihre Produktionskapazitäten optimal auslasten, andererseits den saisonalen Schwankungen in der Syntheseproduktion entgegenwirken.

„Neben der prioritären Ausweitung im internationalen Geschäft freuen wir uns das vorhandene Know-how im Bereich steriler Abfüllungen nutzen zu können und die vorhandene Kapazitäten entsprechend auszulasten“, so Dr. Klaus Gerdes, Vorstand für Business Development, „dabei handelt es sich zwar in der Regel um kleinere, dafür aber risikoresistente Umsätze, die sowohl auf der Produktentwicklungsschiene als auch in der Herstellung entsprechende Beiträge liefern.
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