Beim
science2business award beurteilt die Jury die Qualität des Managements.
Es geht um die praktische Frage –„wie funktionieren Kooperationen?“.
Der Award ist in dieser Form einzigartig. Ob Weltraumtechnologie zur
Gesundheitsmessung, virtuelle Herzen oder die Implementierung eines
Risikomanagementsystems in Krankenhäusern, der Kreativität sind bei der
Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft schier keine Grenzen
gesetzt.
Glukosekontrolle für kritisch kranke Patienten
Die Gewinner, Dr. Ellmerer von der Medizinischen Universität Graz gemeinsam mit dem Unternehmen B Braun AG überzeugten die Jury mit ihrer klaren Unternehmensstrategie und ihrer konsequenten Zielorientierung. Ausgehend von der medizinischen Notwendigkeit, ein technisches System zur Glukosekontrolle für Patienten auf Intensivstationen zu entwickeln, wurde ein internationales Netzwerk von 13 Partnern zur gemeinsamen Erforschung einer geeigneten Technologie gegründet. Bereits in einer sehr frühen Phase wurde ein geeigneter Vertriebspartner gesucht, der an der späteren Vermarktung dieser neu entwickelten Technik interessiert ist.
Dr. Helga Prazak-Reisinger, (Jury, OMV AG), DI Peter Schintlmeister, BM f. Wirtschaft und Arbeit, Dr. Doris Röthlein, B. Braun AG, Dr. Martin Ellmerer, Medizinische Universität Graz, DI Gisela Zechner, life-science Karriere Services Foto Download
2. Preis
Modular Antibody Engineering
Dr. Gottfried Himmler, f-star, Univ. Prof. Dr. Florian Rüker, Univ. f. Bodenkultur Wien
Den zweiten Preis holte sich Dr. Rüker von der Universität für
Bodenkultur, der in Kooperation mit dem Unternehmen f-star
therapeutische Antikörper und Antikörperfragmente entwickelt. Die
erfolgreiche Ausgründung des Unternehmens aus der Universität, sowie
die Tatsache, dass es sich am Kapitalmarkt sehr rasch eine solide
finanzielle Basis holen konnte und mittlerweile 20 Mitarbeiter
beschäftigt, beeindruckte die Juroren. Für den Erfolg war laut Dr.
Rüker die frühe Einbindung wirtschaftlich erfahrener
Vertrauenspersonen, die direkt in das Projekt involviert wurden,
ausschlaggebend. Foto
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Die weiteren Preisträger in alphabetischer Reihung
Genetisch modifizierte dendritische Zellen „Gemodec“
Dr. Thomas Felzmann, Trimed GmbH
Dr. Felzmann von der Trimed Biotech Gmbh, der ebenfalls eine
Anerkennungsurkunde bekam, hob in seiner Darstellung hervor, wie in
seiner Kooperation mit der St. Anna Kinderkrebsforschung und dem
Wilhelminenspital die unterschiedlichen Interessen und
Organisationskulturen bei der gemeinsamen Arbeit an genetisch
modifizierten dentritischen Zellen „Gemodec“ berücksichtigt und
einbezogen werden. Foto
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Antibiotikafreie Plasmidselektion für die Gentherapie
Univ. Prof. Dr. Reingard Grabherr, Universität f. Bodenkultur Wien
Für ihre klaren Absprachen und Entscheidungsstrukturen, die konsequente
Orientierung an den vereinbarten Milestones bei gleichzeitig flexibler
Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen, sicherten sich Frau Dr.
Grabherr von der Universität für Bodenkultur Wien gemeinsam mit
Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG einen Anerkennungspreis mit
dem Projekt „Antibiotikafreie Plasmidselektion für die Gentherapie“. Foto
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Polymorphismen und neue Salze
Univ. Prof. Dr. Ulrich Griesser, Dr. Arthur Pichler, Sandoz
Industrie und Grundlagenforschung müssen kein Gegensatz sein. Dies
beweist die langjährige Kooperation von Dr. Pichler, Sandoz GmbH mit
der Universität Innsbruck, der sich für „Polymorphismen und neue Salze“
ebenfalls einen Anerkennungspreis holte. Die Grundlagenforschung legt
dabei die Basis für die Entwicklung neuer Medikamente. Foto
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Die Jury waren:
Univ. Prof. Dr. Martin Gerzabek (Vizerektor Univ. f. Bodenkultur Wien), Dr. Sabine Herlitschka, (FFG Österr. Forschungsförderungs GesmbH), Dr. Kurt Konopitzky (ABI Austrian Biotechnology Industry), Dr. Helga Prazak-Reisinger (OMV Aktiengesellschaft) und DI Peter Schintlmeister (BM f. Wirtschaft u. Arbeit).
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