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Beatmungstechnik mit Schwerpunkt Hochfrequenzbeatmung Drucken E-Mail
eingereicht von:
Firma/Universität: 

 FH Technikum Wien
Dr. Andreas Drauschke

in Kooperation mit:

 Carl Reiner GmbH

Ausgangspunkt des Projektes war die Weiterentwicklung eines am Markt positionierten Beatmungsgerätes zur superponierten Hochfrequenz Jet Beatmung (SHFJV). Neben dieser Verbesserung am Gerät wurde ein neuartiges Lungenmodell entwickelt, mit dessen Hilfe die Funktionsweise der SHFJV visualisiert werden sollte, wobei auch Spontanatmung der verwendeten Lunge simuliert werden soll. Dazu wurde die Testlunge frei sichtbar in einem Plexiglaskasten aufgehängt und mit einer Standardverbindung für Beatmungsgeräte ausgestattet. Im Plexiglaskasten wird pneumatisch ein Unterdruck erzeugt, wodurch eine Reihe wichtiger verschiedener Spontanatemmodi eingestellt werden können (physiologische Atmung, Schnappatmung, Cheyne–Stokes–Atmung, Kussmaul–Atmung, Biotatmung, Schonatmung). Um den Demonstrationseffekt zu optimieren und um das natürliche Lungenverhalten noch besser darzustellen wurden im nächsten Schritt echte präparierte Schweinelungen verwendet. Wie sich herausstellt, eignet sich der so realisierte Aufbau hervorragend, um mit deutlich reduzierter Anzahl an Versuchstieren die inspiratorische Aufnahme von toxikologischen, allergenen oder karzinogenen Substanzen zu untersuchen. In unserem Modell werden dabei die Konzentrationsanreicherungen und Ablagerungen in realistischen Lungen ermittelt. Die Wirkung auf zellulärer Ebene wird parallel dazu in vitro durchgeführt.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 06 März 2009 )
 
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