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Entwicklung neuer Materialien und Produkte zur koronaren Intervention unter Verwendung eines humanen Drucken E-Mail
eingereicht von:
Firma/Universität: 
Karl-Franzens Universität Graz
a.o. Univ.-Prof. Dr. Klaus Groschner
in Kooperation mit:
BIOTRONIK SE & Co. KG
Percutane Transluminale Koronar Angioplastie (PTCA) mit gleichzeitiger Implantation von Stents gewinnt zunehmend an Bedeutung bei der Behandlung von koronaren Herzkrankheiten, die die häufigsten Todesursachen in Industriestaaten darstellen. Bislang konnte die Problematik der erneuten Einengung („In-Stent Restenose“) des Gefäßes nach PTCA noch nicht gelöst werden. Diese Restenose beruht vorwiegend auf verstärkter Proliferation und Migration der glatten Gefäßmuskulatur. Das vorliegende Projekt befasst sich mit der Analyse der zellulären Mechanismen, die diesem Restenoseprozess zugrunde liegen, wobei Signalproteine identifiziert werden sollen, die durch neue Materialen und pharmakologische Wirkstoffe beeinflussbar sind und eine gezielte Prävention der In-Stent Restenose ermöglichen. Durch Testung verschiedenster, innovativer Stentmaterialien, sowie pharmakologischer Strategien, werden die Möglichkeiten der Kontrolle von Proliferation und Migration glatter Gefäßmuskelzellen ausgelotet. Bisherige in vitro Modelle beschränkten sich meist auf die Verwendung gesunder, porciner Arterien, weshalb die Ergebnisse nur eingeschränkt auf die pathologisch veränderte humane Situation übertragen werden konnte. Die Ergebnisse sollen wichtige Informationen zur Entwicklung neuer Stentmaterialien liefern, neue Wege für die kardiale Revaskularisierung aufzeigen und so zur Entwicklung innovativer, verbesserter Produkte für die koronare Intervention beitragen.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 16 Februar 2010 )
 
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