| Webbasierte standardisierte Endometriosedokumentation |
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Die Endometriose ist eine für Ärzte und betroffene Patientinnen gleichermaßen verwirrende Erkrankung, da die Ätiologie und Pathogenese nach wie vor unklar ist. Die Endometriose ist eine hormonabhängige, chronische Erkrankung, welche bis zu 15% aller Frauen im reproduktionsfähigen Alter betrifft. Ziel der Forschung des Kooperationspartners ist unter anderem die Identifizierung von Endometriose-Biomarker oder Genen, die helfen können, diagnostische und therapeutische Maßnahmen zu verbessern, um die zum Teil beträchtliche Morbidität insgesamt zu verringern. Viele offene Fragen sind langfristig nur durch Vernetzung und nationale und internationale Kooperationen zu beantworten. Voraussetzung dafür ist die Verfügbarkeit einer Biobank und einer standardisierten Datendokumentation. Biobanken sind systematisch angelegte Sammlungen von Proben menschlicher Körpersubstanzen (z.B. Organe, Gewebe, Blut, Zellen usw.) sowie von DNA als Träger genetischer Informationen. Mit den Proben sind Daten verknüpft, welche Informationen über den Spender (demographische Daten, Krankheitstyp etc. aber auch genetische Daten) enthalten. Sinn des Aufbaues einer langfristig angelegten Biobank, als Grundlage für noch nicht konkretisierte wissenschaftliche Studien, ist aus der engen Kooperation von Forschung und Industrie ökonomisch verwertbare Forschungsergebnisse zu generieren. An der Universitätsklinik für Frauenheilkunde soll neben der Biobank für die Geburthilfe auch eine für die Endometriose aufgebaut werden. Zeitgleich mit dem Aufbau der Biobank wurde gemeinsam in einem Kooperationsprojekt ein Konzept für eine webbasierte, standardisierte Dokumentationsmöglichkeit für die Endometriose erarbeitet. Dieses Konzept wurde bereits konkretisiert bzw. umgesetzt und ist auf der Wissenschafts-Datenbank-Plattform „SCICOMED“ online verfügbar.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 14:47 Uhr |



















