| eingereicht von: |
Walter Ettel |
| Firma/Univ.: |
AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Health & Environment Department, Biomedical Systems |
| in Kooperation mit: |
pimtec GmbH |
Kunststoffbauteile werden seit Jahren durch das etablierte Spritzgussverfahren in Serie hergestellt. Da Kunststoff-Spritzgussteile in der Medizintechnik vor allem wegen der fehlenden Festigkeit und der eingeschränkten Biokompatibilität nur bedingt Einsatz finden, bietet Powder Injection Molding nun neue Möglichkeiten. Durch die Verwendung metallischer und keramischer Werkstoffe mit verbesserten physikalischen und chemischen sowie den Anforderungen an die Biokompatibilität entsprechenden Eigenschaften kann Powder Injection Molding für komplexe Bauteile in der Medizintechnik eingesetzt werden. Ist der Einsatz von PIM-Produkten und -bauteilen für die unterschiedlichsten Consumer Produkte, im Bereich Defense sowie in der Luxusgüterindustrie (z. B. hochwertige Ausstattungsdetails für Luxusfahrzeuge oder Uhrengehäuse und spezielles Schmuckdesign) bereits in Ansätzen gegeben, so bietet die Medizintechnik durch den gesteigerten Trend zur Miniaturisierung und Steigerung der Funktionalität ausgezeichnete Möglichkeiten für diese innovative Prozesstechnologie, vor allem da durch den Einsatz und die Kombination von metallischen und keramischen Werkstoffen den Erfordernissen an die Biokompatibilität Rechnung getragen wird.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 14:45 Uhr |