science2business 2012
- Die Gewinner des science2business Award 2012
- Alzheimer Disease
- Pichia pastoris cell factory for protein production
- Agrarplattform "Feld & Hof"
- Intraoraler 3D Scanner
- "In-vitro"-Modell zur Bewertung von Phytopharmaka
- Pile HAY-Proof-System
- Bioaktives Peptide Microvirdin
- Visual Computing
- Cardiospect
- Ärzte ohne Grenzen (MSF)
- Mitochondrial Com - Licht in die Kraftwerke der Zellen
- Stuhl mit Aufstehhilfe
- Genom eines Wasserkäfers: Anpassung ans Wasserleben
| Chemie mit Mikrowellen |
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Die meisten chemischen Reaktionen verlaufen bei Umgebungstemperatur nur sehr langsam, sodass Reaktionsgemische oft auf relativ hohe Temperaturen erwärmt werden müssen, um praktikable Reaktionszeiten zu gewährleisten. Durch den Einsatz von Mikrowellen in Kombination mit druckfest verschlossenen Reaktionsgefäßen (Prinzip des Druckkochtopfes) können chemische Reaktionsgemische innerhalb kürzester Zeit und sehr energieeffizient auf hohe Temperaturen erwärmt werden. Dadurch kann oft eine Verkürzung der Reaktionszeit von mehreren Stunden unter konventionellen Bedingungen auf wenige Minuten unter Mikrowellenbedingungen erreicht werden. Dies ist ein Effekt der für die effiziente und resourcenschonende Herstellung von Arzneistoffen, Pflanzenschutzmittel und vielen anderen Chemikalien des täglichen Gebrauchs von enormer Bedeutung ist („Green Chemistry“). Im Rahmen des Christian Doppler Labors für Mikrowellenchemie (CDLMC) wird seit einigen Jahren zu diesem Thema gearbeitet, wobei neben physikalisch-chemischen Grundlagenstudien zur Mikrowellenchemie („Mikrowelleneffekte“) vor allem die Entwicklung modernster Labormikrowellengeräte für die chemische Synthese im Gramm- und Kilogramm-Maßstab im Vordergrund steht.
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 14:10 Uhr |



















