Genom eines Wasserkäfers: Anpassung ans Wasserleben Drucken E-Mail
eingereicht von: Dr. Alfred Schöller
Firma / Universität: Diagnostics Center Weinviertel
in Kooperation mit: Naturhistorisches Museum Wien
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Komplettes Genom eines Wasserkäfers: Molekulare Anpassungen an das Wasserleben und antimikrobielle Peptide

Die Langtaster-Wasserkäfergattung Hydraena (Coleoptera) umfasst mehr als 1000 morphologisch exakt beschriebene Arten. Neben der klassischen Taxonomie werden vermehrt molekularbiologische Methoden (DNS Sequenzanalysen von konservativen Genen und mitochondrialen Enzymen) zum Verständnis der evolutionären Phylogenie eingesetzt (siehe http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1365-2699.2010.02417.x/abstract ). Seit kurzer Zeit erlauben next generation sequencing Methoden die Entschlüsselung ganzer Genome. Mit diesen Techniken können phylogenetische Stammbäume verfeinert werden, aber vor allem völlig neue Aspekte der Käferevolution kausal verstanden werden (z.B.: Morphologie des Aedeagus im Zuge der Speziation).

In der angewandten Kooperation soll erstmalig das Genom einer Hydraena vollständig sequenziert werden (mit Genome Sequencer FLX Technologie; ca. 200 Megabasen).


Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 04. Mai 2012 um 13:26 Uhr