Veterinärmedizinische Universität Wien Drucken E-Mail


Dem Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier verpflichtet
 

Um Menschen umfassend vor Erkrankungen ausgehend von Tieren bzw. Lebensmitteln zu schützen, braucht es das Öffentliche Veterinärwesen. Das Institut der Veterinärmedizinischen Universität nimmt wesentliche Aufgaben zum Gesundheitsschutz von Mensch und Tier wahr. Die Bekämpfung von Zoonosen spielt dabei eine entscheidende Rolle. Zoonosen sind Infektionskrankheiten, die zwischen Tier und Mensch übertragen werden. Die Übertragung erfolgt in erster Linie durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren oder durch den Konsum von kontaminierten Lebensmitteln, meist tierischer Herkunft.

 

Die Forschung am IVPH der Vetmeduni Vienna trägt den fachlichen Bedürfnissen des Öffentlichen Veterinärdienstes Rechnung und  leistet so einen wesentlichen Beitrag

  • zur Überwachung und Bekämpfung von Tierseuchen und Zoonosen („food and feed borne“),
  • zur Sicherung gesunder und qualitativ hochwertiger Lebensmittel,
  • zur Unschädlichkeit der Verwertung oder Beseitigung tierischer Nebenprodukte,
  • zum Schutz der Umwelt vor Gefahren aus der Nutztier- und Lebensmittelproduktion,
  • zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der österreichischen Nutztierproduktion im internationalen Kontext.

Die vorrangigen aktuellen Forschungsschwerpunkte:

  • Modellierung und Simulation von Tierseuchen- und Zoonoseausbrüchen
  • Überwachung und Risikoanalyse von Tierseuchen und Zoonosen
  • Monitoring und Analyse des Verbrauchs von Tierarzneimitteln und der Resistenzentwicklung gegen Tierarzneimittel
  • Ökonometrie von Tierseuchen und Tierkrankheiten

Dabei agiert das IVPH in enger Kooperation mit den Auftraggebern, Partnern und Anwendern, mit dem besonderen Augenmerk auf interdisziplinäre, multidimensionale Ansätze.


Highlights:

K-Projekt PVM „Präventive Veterinärmedizin – Verbesserung der Schweinegesundheit für sichere Fleischproduktion“

Gemeinsam mit Unternehmenspartnern aus der Fleischindustrie versucht das IVPH herauszufinden, wie die im Rahmen der Schlachtung erhobenen Daten optimiert und für tierärztliche Maßnahmen in den vorgelagerten Nutztierbetrieben verwertet werden können.

In diesem COMET-Projekt der FFG kooperieren Arbeitsgruppen von zwei Universitäten, Vetmeduni Vienna und BOKU, sowie neun Unternehmen.

ERA-Net EMIDA Projekt „TB in Alpine Wildlife“

Vier EMIDA-Partnerländer haben sich im Projekt „TB Alpine Wildlife“ zusammengeschlossen, um das Auftreten von Tuberkulose bei Wildtieren in den gefährdeten alpinen Regionen länderübergreifend zu untersuchen. Darin entwickelt das IVPH zum Schutz der Nutztierbestände und des Menschen ein geeignetes Konzept zur Tierseuchenkontrolle und zum Tiergesundheitsmanagement.

Das Projekt vereint 17 Partner aus Universitäten, Behörden, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz.

 

Kontakt:
Vetmeduni Vienna
Institut für Öffentliches Veterinärwesen
Leiter Univ.-Prof. Dr.med.vet. Josef Köfer
Tel.: +43 (1)25077 - 3530
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Veterinärplatz 1
1210 Wien
www.vetmeduni.ac.at

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. März 2012 um 14:03 Uhr